Mittwoch, 5. Juni 2013
Warum heulen die Wölfe den Mond an?
frei nach der Geschichte aus "X-Men Origins Wolverine", beinahe ein Epos
In Göttertagen, vor tausenden Jahren
Als die Menschen noch nicht geschaffen waren
Verliebte sich ein Jüngling in eine Dame schönen Geschlechts
Er war kühn und mutig, ein Held des Gefechts
Auch war er schlau, und sie sah ihn gern an
Es gibt Dinge, die man nicht aufhalten kann
Sodass sich der Junggott und die Venus vermählten
Doch gab es auch Sorgen, die den Jungen stets quälten
Wie sei er bereit, wie könne er zeigen
Dass er sich abhebt, von all diesen Feigen,
Anderen Männern und Göttern und Wesen?
So studierte er Bücher und Philosophische Thesen
Kein Schmuck, keine Worte waren ihm Wert genug
Als Hochzeitsgeschenk. Ihm kochte das Blut
Dann besinnte er sich zu Freunden
aus alten Tagen.
Und seid nun ehrlich,
Wer kann es nicht von uns sagen
Dass man Kumpanen hatte, Bekanntschaften, Leute
mit denen man sich nicht mehr abgibt heute?
Doch da man sich kannte
passierte es doch, dass der Jüngling zum Schelm hinrannte
Der Schelm war ein verräterischer Freund
Denn auch er hatte die Venus im Aug
Er gönnte dem Jüngling sein Glück nie und nimmer
So sprach er dann listig: "Ich sag dir was taugt"
"Kein Present dieser Welt drückt aus, was sie dir deutet
steig hinunter zur Erde, wenn es Dreimal nachts leutet.
Dort gibt es ein Pflänzchen, so schön wie sie selbst.
Sie blühen um die Jahreszeit im glühenden Gelb.
Steckst du ihr eine davon ins Haar
So wird sie dich lieben in jedem Jahr"
Dankbar, und völlig überzeugt von seiner Tat
stieg der Jüngling hinab. Und mit jeder Stufe, die er trat
Erblickte er mehr Berge, Wälder und Gewässer
Mit jeder Stufe gefiel's ihm etwas besser.
So fand der Held mit seinen raschen Augen
Am Felsen dort, beim Nest der Tauben
Ein gelbes Blümlein und er pflückte es ab
Es war so schön wie die Venus, und er wusste es klappt...
Doch naiv und jung, war ihm nicht klar
dass sein Schicksal bereits besiegelt war
Wer göttlichen Blutes seinen Fuß auf den Grund unserer Erde legt
keinen einzigen Tag mehr im Himmelsreich lebt.
Der Aufstieg war für allezeit verboten
Der Schelm, der wusst' es und lachte dort oben.
Vor lauter Trauer der schönen Frau
Schien wochenlang der Mond nicht mehr
Nie wurde er wieder glücklich
und das verändert einen Menschen sehr
Garstig und böse wurder er schnell
Es war kalt auf der Erde, so wuchs ihm ein Fell
Die Menschheit entwickelte sich, die Industrie ging vorran
Die Wölfe heulen den Mond auch heute noch an.
Und wenn du glaubst, ein Wolf sei gefährlich
Vielleicht hat er nur Sehnsucht, und sein wir mal ehrlich
Auch ohne die Blume, hätte sie ihn verstanden
Doch Liebe macht blind, die Dichter herausfanden.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen