Sie sind nach uns auf der Jagd
halten uns auf Trab
sind in der Unterzahl
rezessive Gene
und obwohl wir keine Farbe haben
heben wir uns ab.
Kein Brunftsschrei
kein Ruf nach Hilfe,
mehr ein Ruf nach all den Andern,
nach Meinesgleichen, meinen Seelenverwandten
Denn wir mussten schnell sein,
wenn sie ihre Armbrust spannten.
Mein Revier ist markiert.
Setzt keinen Fuß in mein Waldgebiet!
Wenn du für unser Fell oder für Fleisch
hier herkommst,
solltest du wissen, was mit dir geschieht...
Mein Geweih, wie eine Krone
es ist auch eine Waffe, ein Teil von mir
es schützt mich, es stärkt mich,
Am wichtigsten ist,
es hebt mich ab von dir.
Und dieses dunkle Fell-
bin kaum zu sehen, wenn ich mich nicht bewege,
man erkennt nur leicht
die Wolken Atems aus meinen Nüstern,
In der frühen Morgensonne
lauf ich die letzten Runden duchs Gehege.
Ich bin der König des Waldes,
ein Löwe im dichten Holz,
Unterm Hufe ein Fressfeind,
Mein Herz schlägt vor Stolz.
Doch da vergiften die Bäche,
der Regen wird sauer.
Es sind kaum noch Kleintiere in dem Boden hier,
und die Hälfte des Territoriums
gehört einem Bauer.
Was nützt es schon,
ein seltener König zu sein,
und über ein Gebiet zu regieren?
Wenn sich alles hier permament erwärmt,
und Arten aufhören, zu existieren.
Ich bin der König des Waldes,
ein Löwe im dichten Holz,
Unterm Hufe ein Fressfeind,
Mein Herz schlägt vor Stolz.
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Dienstag, 21. April 2015
Das gezinkte Urteil
Manchmal versagen Stimmen
Eine trockene Kehle oder ein Kratzen im Hals,
in manchen Momenten verschlägt es einem die Sprache,
Manchmal fehlt einem das Wasser, denn das Leben reicht einem nur Salz.
Das ist in Ordnung,
deine Stimme wird in solchen Augenblicken woanders verwandt,
wenn du sie selber dort hören würdest,
hättest du sie wahrscheinlich nicht erkannt.
-
Wenn du einen geliebten Menschen verlierst,
eine Seele in den Himmel steigt,
dann gibt es jene, die entscheiden,
ob diese Seele auch im Himmel bleibt
Doch in der Verhandlung um die Seelen,
da wird gestritten, da fliegen regelrecht die Fetzen.
Da gibt es die, die im Leben auch schon immer neideten,
die nur hassen, und nur hetzen.
Diesen entgegen, stellen sich die Verteidiger:
Die, die Beweise bringen, Argumente wiederlegen,
Den Neidern ihre Meinung geigen
Sich für die Guten einsetzen und Einspruch erheben
Am Ende jedoch, steht immer eine Abstimmung,
Eine Zählung der Stimmen im Zimmer
Melden sich zu wenig für die Rettung einer Seele,
dann findet sie auch ihre Ruhe nimmer.
Und das ist der Moment,
in denen die Verteidiger das Schwitzen kriegen,
oftmals werden sie überboten,
und deswegen müssen sie zur Erde fliegen.
Sie leihen sich deine Stimme,
damit die Zählung zu Gunsten dessen ausgeht,
der dich damals berührt und es verdient hat,
dass man fair über ihn richtet und ein letztes Mal für ihn einsteht.
Zahlen wir unseren lieben Verstorbenen
also unsere Tribute,
leihen wir ihnen immer mal die Stimme,
während einer Schweigeminute.
Das gilt für alle lieben Toten auf der Welt,
Mögen sie gemütlich liegen
Und sei es ein Verwandter, ein Freund, oder dein Held,
Ich wünsche der Person, ruhe in Frieden.
Eine trockene Kehle oder ein Kratzen im Hals,
in manchen Momenten verschlägt es einem die Sprache,
Manchmal fehlt einem das Wasser, denn das Leben reicht einem nur Salz.
Das ist in Ordnung,
deine Stimme wird in solchen Augenblicken woanders verwandt,
wenn du sie selber dort hören würdest,
hättest du sie wahrscheinlich nicht erkannt.
-
Wenn du einen geliebten Menschen verlierst,
eine Seele in den Himmel steigt,
dann gibt es jene, die entscheiden,
ob diese Seele auch im Himmel bleibt
Doch in der Verhandlung um die Seelen,
da wird gestritten, da fliegen regelrecht die Fetzen.
Da gibt es die, die im Leben auch schon immer neideten,
die nur hassen, und nur hetzen.
Diesen entgegen, stellen sich die Verteidiger:
Die, die Beweise bringen, Argumente wiederlegen,
Den Neidern ihre Meinung geigen
Sich für die Guten einsetzen und Einspruch erheben
Am Ende jedoch, steht immer eine Abstimmung,
Eine Zählung der Stimmen im Zimmer
Melden sich zu wenig für die Rettung einer Seele,
dann findet sie auch ihre Ruhe nimmer.
Und das ist der Moment,
in denen die Verteidiger das Schwitzen kriegen,
oftmals werden sie überboten,
und deswegen müssen sie zur Erde fliegen.
Sie leihen sich deine Stimme,
damit die Zählung zu Gunsten dessen ausgeht,
der dich damals berührt und es verdient hat,
dass man fair über ihn richtet und ein letztes Mal für ihn einsteht.
Zahlen wir unseren lieben Verstorbenen
also unsere Tribute,
leihen wir ihnen immer mal die Stimme,
während einer Schweigeminute.
Das gilt für alle lieben Toten auf der Welt,
Mögen sie gemütlich liegen
Und sei es ein Verwandter, ein Freund, oder dein Held,
Ich wünsche der Person, ruhe in Frieden.
Sonntag, 8. März 2015
Die Liebe meines Lebens
Guck mal, da läuft die Liebe meines Lebens
Ich sitz hier auf meiner Treppe, grüße leicht, doch bei Ihr hebt sich keine Hand.
Doch das hat mir nicht wirklich etwas ausgemacht, das Hab Ich von gestern Schon gekannt :D
Die Hände in den Hosentaschen,
Die hübsche Bluse bis oben hin zugeknöpft, den Blick ständig in der Luft nach einem lustigen Partner
Hab ständig einen Witz parat, hier auf meiner Treppe, doch dafür hat sie kein Ohr
Das hat mir nicht wirklich etwas ausgemacht, das kommt Auch unter den Besten schonmal vor
Hab sie schon Hand in Hand hier vorbei laufen seh'n,
Und Dann allein in Tränen,
Dann mit jemand anders wieder Hand in Hand,
Dann wieder weinend..
Meine Hand wär' frei
Doch das macht mir nicht wirklich etwas aus, sie kommt bald wieder hier vorbei.
Und Dann kommst du und fragst, warum Ich mich so quäle, hier auf meiner Treppe, sie wäre inzwischen Schon mein wunder Punkt.
Sie Ist mein Wunder, Punkt. Mach dir da mal keine Sorgen.
Guck mal, da läuft die Liebe meines Lebens,
Ich schau Ihr so gerne hinterher
Bis morgen
Mittwoch, 18. Februar 2015
Hochwege
Wie lange er da schon gefahren ist
Ist hier draußen schwer zu schätzen
Nur um von Zuhause wegzukommen
Wollte er sich in sein Auto setzen
Dass er kein Ziel hat,
In dieser Gegend noch nie war -
War ihm selbst, dann wirklich erst ein paar
Stunden später, als die Sonne aufging, klar
Wutentbrannt nach einem Streit,
Und mitten in der Nacht
War er einfach losgefahren
Hatte schon öfter solche Aktionen gebracht
Und wie die Sonne dann aufging,
Die Jacke, die er die ganze Nacht trug, bis jetzt
Warf er auf den Lederrücksitz
So schnell, so heiß - hätte er es niemals eingeschätzt
Wasser, Mensch, Wasser
Hätte er doch bloß ne Flasche eingesteckt
Na wenigstens ist der Tank noch voll,
Die Karre ist schon oft genug verreckt
Den Weg kann er schon meilenweit voraussehen
Die Sonne sticht so dermaßen heiß
Hier kann man unmöglich zu Fuß gehen
Und doch... am Straßenrand, am Horizont
Da bildet sich hinter diesem Hitzenebel
Ein Profil, ein weibliches.
Er wird unsicher, zerkaut die Fingernägel
Sie hält zum Zeichen raus den Daumen
Er wischt sich mit dem Arm über die Stirn
Als sie endlich zu ihm in einsteigt
Kann er nur leise ihre Stimme hören:
"Bitte", sagt sie, "nimm mich irgendwo hin mit.
Ich bin dahinten einfach steh'n geblieben.
Brauche nur ein Telefon, Empfang,
Und später für mein Auto Sprit."
Er: "Geht klar,
Das tut mir Leid.
Ich suche auch schon, keine Ahnung
wo man hier zum Schlafen bleibt."
Leichter Stoner-Rock fegt den beiden
durch das Radio und um die Ohren
Bei dem Lied, das grad im Radio läuft,
hatte er abends noch gefroren.
Doch heute, ohne Flüssigkeit
und bei dieser monotonen Fahrt
Dreht sie am Knopf, schaltet es aus
erklärt ihm dass es Treibstoff spart.
Er fährt gerade Schnell genug,
um am Fenster im Fahrtwind abzukühlen
So mit der Zeit und in Gesellschaft,
fing er an sich wohl zu fühlen...
rannte nicht wie sonst, wenn es in Massen auf den Körper tropft
Zum Ladenbesitzer hin, der nicht zu Gegend war,
Es ist hier üblich, dass man klopft.
Als dieser dann kam, bestellte unser durchnässter Kerl
Ein paar Flaschen Wasser, eine Decke,
"Den Schlüssel für's WC, für meine Freundin dort"
Er zeigte raus, doch den Wirt kümmerte das keine Blicke.
Als er zurück lief,
Streckte er den Kopf nur durch das offene Fenster
und nickte Richtung Haus,
Doch sie verschränkte schützend ihre Arme, schüttelte den Kopf,
sie sah richtig ängstlich aus.
"Ach komm dir wird schon nichts passieren"
Er lief ums Auto und öffnete die Tür.
Er nahm sie an der Hand, der Regen in der Dämmerung
Es war fast romantisch hier.
Sie stieg langsam aus,
Er schloss den Wagen
vielleicht waren es gerade so mal
100 Meter bis zum Laden.
Doch während sie dort liefen,
Da stimmte plötzlich etwas nicht -
Wie ein Hund, der einen nach vorn zieht
So hielt sie ihn zurück.
Er drehte sich um
Und wollte Sie fragen was sie denn habe
Da traute er mit einem Mal seinen Augen nicht mehr,
Das war ihm noch nicht untergekommen, auf seine Tage
Ihre Haare wurden nicht nur nass,
Und ihre Schminke verlief,
Es war viel mehr, was da passierte
Ihr ganzes Gesicht entglitt ihr,
Ihre Züge wurden schief.
Ihre Hand in seiner Hand,
Begann sich wie von selbst zu lösen,
Haar um Haar wehte davon.
Er wusste gar nicht, wie er ihr helfen könnte,
War ganz starr, wer erwartet sowas schon?
Auch wenn man manchmal auf
Ungewöhnlichkeiten stößt,
Vor diesem Mann hatte sich gerade
Ein süßes Mädchen im Wasser aufgelöst.
Er rannte in den Laden,
Doch wusste gar nicht, was er sagen soll.
Er tropfte ohne es zu merken,
Links und rechts die Ware voll.
"Brauchst du ein Zimmer?
Oder willst du ein paar Kippen kaufen?
Sonst kannst du mit den triefenden Klamotten,
Auch getrost nach Hause laufen."
"Nein! Ruf die Polizei!
Damit das Mädchen draußen gefunden werden kann!"
"Das Mädchen?" fragte dann der Wirt,
"Du kamst alleine hier an, Mann."
Auf diese Aussage wusste der Junge
Erstmal keine Antwort
Er blickte nach draußen und in den Regen,
Wo sie eben stand, dort.
..
Stand sie dort?
Hielt er wirklich eben ihre Hand?
Er blickte zwischen Wirt und Tür so hin und her
Und zweifelte an seinem Verstand.
Letztendlich setzte er sich an einen Tisch,
Wickelte sich in eine Decke,
Bestellte sich ein Bier
'the Police' lief aus einer Box in einer Ecke.
Viel später, die Augen waren ihm
Schon ein paar mal zugefallen.
Da hörte man eine Stimme
Hinter der Theke aus den Lagerhallen.
Es ging um einen Kunden draußen,
Es war nicht unbedingt ein freundlicher Ton,
Da hörte man einen dritten Sprecher
"Ist gut, ich mach das schon!"
Die Tochter des Wirtes
Kam eine Treppe herunter
Klatschte mit ihrem Daddy ab,
Und lächelte den Jungen an - Da war er wieder munter.
Gerade als sie die Tür nach draußen
Öffnete, da rief er "Halt!"
Sie drehte sich um, der Wirt blickte verwirrt in seine Richtung,
"Es.. es stürmt draußen" sagte er hastig, "und es ist bestimmt kalt."
Das Nächste, was sie darauf sagte,
Lief ihm kalt den Rücken runter, denn es passte wie ein Satz aus einem Drucker
Sie winkte ab und meinte dann,
"Ich bin doch nicht aus Zucker."
Ist hier draußen schwer zu schätzen
Nur um von Zuhause wegzukommen
Wollte er sich in sein Auto setzen
Dass er kein Ziel hat,
In dieser Gegend noch nie war -
War ihm selbst, dann wirklich erst ein paar
Stunden später, als die Sonne aufging, klar
Wutentbrannt nach einem Streit,
Und mitten in der Nacht
War er einfach losgefahren
Hatte schon öfter solche Aktionen gebracht
Und wie die Sonne dann aufging,
Die Jacke, die er die ganze Nacht trug, bis jetzt
Warf er auf den Lederrücksitz
So schnell, so heiß - hätte er es niemals eingeschätzt
Wasser, Mensch, Wasser
Hätte er doch bloß ne Flasche eingesteckt
Na wenigstens ist der Tank noch voll,
Die Karre ist schon oft genug verreckt
Den Weg kann er schon meilenweit voraussehen
Die Sonne sticht so dermaßen heiß
Hier kann man unmöglich zu Fuß gehen
Und doch... am Straßenrand, am Horizont
Da bildet sich hinter diesem Hitzenebel
Ein Profil, ein weibliches.
Er wird unsicher, zerkaut die Fingernägel
Sie hält zum Zeichen raus den Daumen
Er wischt sich mit dem Arm über die Stirn
Als sie endlich zu ihm in einsteigt
Kann er nur leise ihre Stimme hören:
"Bitte", sagt sie, "nimm mich irgendwo hin mit.
Ich bin dahinten einfach steh'n geblieben.
Brauche nur ein Telefon, Empfang,
Und später für mein Auto Sprit."
Er: "Geht klar,
Das tut mir Leid.
Ich suche auch schon, keine Ahnung
wo man hier zum Schlafen bleibt."
Leichter Stoner-Rock fegt den beiden
durch das Radio und um die Ohren
Bei dem Lied, das grad im Radio läuft,
hatte er abends noch gefroren.
Doch heute, ohne Flüssigkeit
und bei dieser monotonen Fahrt
Dreht sie am Knopf, schaltet es aus
erklärt ihm dass es Treibstoff spart.
Er fährt gerade Schnell genug,
um am Fenster im Fahrtwind abzukühlen
So mit der Zeit und in Gesellschaft,
fing er an sich wohl zu fühlen...
Ausgerechnet! - Sagt man so,
Dabei war es eigentlich willkürlich -
Fing es gerade an zu regnen
Er erfuhr später, dass sei hier abends so natürlich
- Als sie kurz darauf an eine Raststätte kamen,
mit Motel und Tanke und allem drum und drann,
Durstig und Ausgetrocknet, vielleicht mit
einem Sonnenstich kam er dort an
Dann lief er langsam, Dabei war es eigentlich willkürlich -
Fing es gerade an zu regnen
Er erfuhr später, dass sei hier abends so natürlich
- Als sie kurz darauf an eine Raststätte kamen,
mit Motel und Tanke und allem drum und drann,
Durstig und Ausgetrocknet, vielleicht mit
einem Sonnenstich kam er dort an
rannte nicht wie sonst, wenn es in Massen auf den Körper tropft
Zum Ladenbesitzer hin, der nicht zu Gegend war,
Es ist hier üblich, dass man klopft.
Als dieser dann kam, bestellte unser durchnässter Kerl
Ein paar Flaschen Wasser, eine Decke,
"Den Schlüssel für's WC, für meine Freundin dort"
Er zeigte raus, doch den Wirt kümmerte das keine Blicke.
Als er zurück lief,
Streckte er den Kopf nur durch das offene Fenster
und nickte Richtung Haus,
Doch sie verschränkte schützend ihre Arme, schüttelte den Kopf,
sie sah richtig ängstlich aus.
"Ach komm dir wird schon nichts passieren"
Er lief ums Auto und öffnete die Tür.
Er nahm sie an der Hand, der Regen in der Dämmerung
Es war fast romantisch hier.
Sie stieg langsam aus,
Er schloss den Wagen
vielleicht waren es gerade so mal
100 Meter bis zum Laden.
Doch während sie dort liefen,
Da stimmte plötzlich etwas nicht -
Wie ein Hund, der einen nach vorn zieht
So hielt sie ihn zurück.
Er drehte sich um
Und wollte Sie fragen was sie denn habe
Da traute er mit einem Mal seinen Augen nicht mehr,
Das war ihm noch nicht untergekommen, auf seine Tage
Ihre Haare wurden nicht nur nass,
Und ihre Schminke verlief,
Es war viel mehr, was da passierte
Ihr ganzes Gesicht entglitt ihr,
Ihre Züge wurden schief.
Ihre Hand in seiner Hand,
Begann sich wie von selbst zu lösen,
Haar um Haar wehte davon.
Er wusste gar nicht, wie er ihr helfen könnte,
War ganz starr, wer erwartet sowas schon?
Auch wenn man manchmal auf
Ungewöhnlichkeiten stößt,
Vor diesem Mann hatte sich gerade
Ein süßes Mädchen im Wasser aufgelöst.
Er rannte in den Laden,
Doch wusste gar nicht, was er sagen soll.
Er tropfte ohne es zu merken,
Links und rechts die Ware voll.
"Brauchst du ein Zimmer?
Oder willst du ein paar Kippen kaufen?
Sonst kannst du mit den triefenden Klamotten,
Auch getrost nach Hause laufen."
"Nein! Ruf die Polizei!
Damit das Mädchen draußen gefunden werden kann!"
"Das Mädchen?" fragte dann der Wirt,
"Du kamst alleine hier an, Mann."
Auf diese Aussage wusste der Junge
Erstmal keine Antwort
Er blickte nach draußen und in den Regen,
Wo sie eben stand, dort.
..
Stand sie dort?
Hielt er wirklich eben ihre Hand?
Er blickte zwischen Wirt und Tür so hin und her
Und zweifelte an seinem Verstand.
Letztendlich setzte er sich an einen Tisch,
Wickelte sich in eine Decke,
Bestellte sich ein Bier
'the Police' lief aus einer Box in einer Ecke.
Viel später, die Augen waren ihm
Schon ein paar mal zugefallen.
Da hörte man eine Stimme
Hinter der Theke aus den Lagerhallen.
Es ging um einen Kunden draußen,
Es war nicht unbedingt ein freundlicher Ton,
Da hörte man einen dritten Sprecher
"Ist gut, ich mach das schon!"
Die Tochter des Wirtes
Kam eine Treppe herunter
Klatschte mit ihrem Daddy ab,
Und lächelte den Jungen an - Da war er wieder munter.
Gerade als sie die Tür nach draußen
Öffnete, da rief er "Halt!"
Sie drehte sich um, der Wirt blickte verwirrt in seine Richtung,
"Es.. es stürmt draußen" sagte er hastig, "und es ist bestimmt kalt."
Das Nächste, was sie darauf sagte,
Lief ihm kalt den Rücken runter, denn es passte wie ein Satz aus einem Drucker
Sie winkte ab und meinte dann,
"Ich bin doch nicht aus Zucker."
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