Donnerstag, 11. August 2016

...Ihm geFels in der Brandung

Sprichwörtlich, ja das ist so ne Sache
Wie schnell man mich als Bild verwendet,
Nur weil irgendjemand kurz was aushält,
sich in Routine verliert oder lange etwas nicht beendet,
Dabei kommt das alles nicht mal in die Nähe
ihr kommt nicht mal nah ran an meine Leistung.

Ich nehme jede Welle mit,
länger als ein Menschenleben dauert
und das Meer das frisst an mir,
und dann werde ich zu Sand,
auf den schon die nächste Touri-Bande lauert.

Kaum 1,2 Sekunden habe ich zum Atmen,
dann schlägt die Nächste Welle ein,
von all dem Treiben hab ich in den Gelenken schon die Gicht,
nur nachts hab ich mal etwas Ruhe, denn das Meer ist fasziniert vom Mondeslicht.

Von mir aus springen einige ins Blau,
sie schnorcheln nach dem bunten Leben,
das soll es überall angeblich
reichlich unter Wasser geben.

Doch ich weiß es besser,
ich, weil ich meine Aufgabe hier schon seit Jahrzehnten erfüll
schnorcheln auf dem blau'n Planeten macht kein' Sinn mehr,
in den Meeren hier gibts nur noch Müll.







-- Vermindert eure Plastebeutel, Schweinebacken!



Mittwoch, 10. August 2016

Der Rügenwälder Samurai




Schau genau hin, 
das sind nicht irgendwelche Kritzeleien, 
das sind Bilder meiner Heldentaten 
an den Wänden


Und die Zeiten sind noch lange,
noch lange nicht vorbei,
ich wasche mir auch heute noch das Blut
meiner Feinde von den Händen
Jede Nacht brennt eine Fackel 
draußen, da an meinem Hain.
Sie grüßt die Vorfahren, soll das Böse warnen, 
und führt die Freunde wie ein Leuchtturm heim


Und ich, ich sitze am Feuer
starre in die Flammen und in die Gedanken,
weil sich um meine Klinge mittlerweile
teilweise sogar wahre Legenden ranken


Und doch bin ich nicht unfehlbar, 
einen Gegner hab' ich nie besiegt
Er raubte mir die letzten Jahre
Es spielte immer wieder nur das selbe Lied

Kein Schmied kann mir helfen, 
Kein Meister kann mir sagen, wie es geht, 
Ich ziehe ins Feld, allein, doch wieder und wieder.
Ich will sie zu Fall bringen, doch die Windmühle die steht