Ist wirklich so geschehen.
Weltkrieg… Weltkrieg, könnt ihr euch vorstellen was das bedeutet?
Ach wie vermisse ich’s, im Heimatdorf, wenn die Glocke morgens läutet
Hier wird man von Schüssen und Rufen und Schreien geweckt-
Bin tief durchnässt von diesem Regen, der nach Schwarzpulver schmeckt.
Doch all dies Elend, von diesen Tagen,
Ich will es gar nicht zu euch tragen.
Ich denke auch nicht, dass diese Chance mir noch gegeben sein wird.
Euch wieder zusehen, euch alle.
Doch eins sollt ihr vom Schlachtfeld noch erfahren, bevor ich falle.
Es war Ende Dezember, das Datum brauche ich wohl nicht erwähnen
Da begannen die Soldaten sich nach alten Bräuchen zu sehnen.
Und ich weiß nicht mit welchen Zeichen, welchen Rufen es geschah
Das Feuer wurde eingestellt,
Und wie ich so auf einen Hauptmann zielte,
änderte sich um uns die Welt.
Der Regen wurde immer schwächer,
alle Männer sahen sich ratlos an.
Ich legte meine Waffe nieder,
und soweit ich mich erinnern kann,
begannen wir die Toten dann vom Feld zu räumen.
Ebenso, taten es die feindlichen Schützen.
Wir begruben all die armen Teufel, und nahmen vom Kopf die Ledermützen.
- Der Feind, am Grab an unserer Seite
Ein Gottesdienst in beiden Sprachen,
es wäre nicht mehr möglich heute.
Wir erhielten Erlaubnis, uns zu begrüßen.
Wir tauschten Tabak und Dinge, die damals als wertvoll galten
Und wenn mal Zwei‘e konnten, haben sie sich unterhalten.
Männer beider Seiten, nur in den Uniformen lag ein Unterschied
Auf diesem Niemandsland, sah ich Familienfotos und erzählte Geschichten
Da gab es diesen General, der hatte einundzwanzig Nichten.
Auch wenn wir es dringend nötig hatten,
Sie blieben leer, die Hängematten,
Auf die Feldbetten haben wir uns nur gesetzt,
Diesen einen Engländer habe ich ganz besonders geschätzt
Ich bin mir nicht sicher, ich glaub‘ ich hab ihn dann erschossen
Denn am nächsten Tag schon, war all die Stimmung verflossen,
Ein paar Warnschüsse und es begann erneut.
Ich werd‘ den Graben nicht mehr verlassen heut.
Und so gern ich euch erzählen würde,
alles wäre gut gegangen am Ende der Geschichte.
Mein Ruf ertönt, ich laufe los
Hab keine Zeit mehr für Gedichte.
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